Was ist Bikepacking?

Mann fährt mit Bikepacking Rad am Wasser entlang.

Auch wenn Bikepacking vielleicht der Reisetrend der letzten Jahre ist, als neu kann man Touren mit dem Fahrrad samt Gepäck nicht bezeichnen. Nur die Ausrüstung und der Name haben sich geändert – und das Image. Würde man Bikepacking definieren, spielten die Begriffe Rahmentasche, Satteltasche und Lenkertasche eine große Rolle, für Fortgeschrittene zusätzlich Schlafsack und Isomatte. Eigentlich hat sich bei der Transformation von der klassischen mehrtägigen Radtour mit Selbstversorgung und großem Gepäck zum Bikepacking nur die Verteilung des Equipments am Rad und das Rad selbst verändert.

Was ist Bikepacking?

Der Boom von Bikepacking startete praktisch parallel zu dem des Gravelbikes. Im Gegensatz zum Rennrad ist dieses robust, geländetauglich und komfortabel genug, um lange Abenteuer auch abseits fester Wege und unzivilisierten Geländes zu erleben, gleichzeitig strahlt es aber auch die Sportlichkeit aus, die dem klassischen Trekkingrad mit den großen, schweren Taschen am Gepäckträger und dem hohen Eigengewicht fehlte. Wahrscheinlich sind es dieses weitaus dynamischere Auftreten und das tatsächlich sportlichere Fahrverhalten des Gravelbikes, die Bikepacking von einer etwas verstaubten Art zu Reisen auf ein extrem angesagtes Level gehoben haben. Die Einschränkungen beim Reisen während der Pandemie haben der Entwicklung einen fruchtbaren Nährboden bereitet.

Welche Ausrüstung unterscheidet Bikepacking vom Touren-Fahren?

Wie gesagt unterscheidet sich Bikepacking von herkömmlichen Touren mit großem Gepäck primär durch die Verteilung des Equipments. Die bis in die 2000er Jahre üblichen Gepäcktaschen auf einem möglichst robusten Gepäckträger hatten nämlich zwei Nachteile: Bis zu 40 Kilo Gewicht beziehungsweise Last setzten Gepäckträger mit entsprechender Tragkraft voraus, das funktionierte nur bei Fahrrad-Modellen mit traditioneller Diamantrahmenform und entsprechend integrierten Gewinden für den Träger. Kompakte Hardtails, vollgefederte Mountainbikes, die wenig robusten Rennräder oder sonstigen sportlichen Modelle, die sich für eine solch lange Strecke wie bei Radreisen üblich vielleicht angeboten hätten, waren schlicht nicht ausreichend zu beladen. 
Nachteil Nummer zwei war das Handling. Mit der kompletten Last über der Hinterachse fühlte sich das Rad schnell schwammig und träge an, oft klagten Fahrer und Fahrerinnen über Flattern des Lenkers schon bei geringen Geschwindigkeiten. 
Beim Bikepack-Setup wird die Ausrüstung und deren Gewicht möglichst gleichmäßig über das gesamte Rad verteilt. Viele kleinere Kompartments haben neben der besseren Gewichtsverteilung den Vorteil, dass man schneller an Gegenstände herankommt, sich das Rad besser tragen lässt und gerade Menschen mit großen Füßen laufen keine Gefahr, bei nahezu jeder Kurbelumdrehung mit den Fersen gegen die Hecktaschen zu stoßen. Ein Set von Fahrradtaschen für ein großes Abenteuer besteht aus:

Lenkertasche / Lenkerrolle

BefestigungBänder mit Klett- oder Ratsche-Verschluss um den waagerechten Lenkerteil, meist mit Abstandshaltern zu Lenker und Rahmen
Volumen3 bis 24 Liter, typisch sind 8 bis 12 Liter
ZusatzinfosBei der Größe darauf achten, dass weder die Lenkungsfreiheit noch das Greifen des Lenkers behindert wird.
Gravelbike mit befestigter Lenkertasche

Gabeltasche / Lowrider

BefestigungGewinde seitlich an der Gabel, meist als Kombi aus Grundträger und wasserdichter Wickeltasche, alternativ auch mit Schellen befestigt
Volumen3 bis 12 Liter, selten aber mehr als 6 Liter
ZusatzinfosVolumen stört hier wenig, mehr als 2 x 3 Kilo an der Gabel verschlechtert die Steuerbarkeit. Halter ohne jedes Gewinde sind nie 100%ig fest.
Gravelbike mit zwei Gabeltaschen am Vorderrad

Oberrohrtasche / Snacktasche

BefestigungKlettbänder um das Oberrohr und oberen Gabelschaft oder zwei Gewinde auf vorderen Bereich des Oberrohrs
Volumen0,5 bis 3 Liter, Snacktaschen selten mehr als 1,5 Liter
ZusatzinfosVorsicht bei der Wahl der Breite: Knie können beim Treten gegen die Tasche stoßen. Für Elektronik wasserdichte Variante wählen.
Oberrohrtasche am Gravelbike. Der Fahrer verstaut sein Smartphone in der Tasche.

Rahmentasche

BefestigungKlettbänder oder Zurrgurte um mindestens zwei Rohre des vorderen Rahmendreiecks
Volumen0,3 bis 14 Liter, bei mehr als 4 Litern fallen oft die Flaschenhalter weg
ZusatzinfosReicht von Schlauchform bis zur vollflächigen Füllung des Rahmendreiecks. Kann zu bauchig die Beinführung beim Treten beeinflussen.
Mountainbike mit verschiedenen Taschen, darunter eine große Rahmentasche.

Satteltasche / „Arschrakete“

BefestigungZurrbänder oder Schraubklemmen am Sattelgestell, zusätzlich Zurr- /Klettband an der Sattelstütze
Volumen2 bis 18 Liter, üblich zwischen 6 und 12 Liter
ZusatzinfosSehr große Taschen oder schwere Teile weit weg der Befestigung führen zu nervigem Pendeln, erschwert außerdem das Aufsteigen, hier nicht übertreiben.
Mit verschiedenen Taschen ausgestattetes Gravelbike, darunter auch eine große Satteltasche.

Klettbänder

BefestigungExtrabreite Gurtsysteme zur freien Platzierung an Rahmen und / oder Anbauteilen
VolumenJe nach Rahmenstärke: Ausrüstungsgegenstände ca. vom Volumen einer Radflasche
ZusatzinfosSehr praktisch für schnellen Zugriff und max. Ausnutzung des Bikes, dafür nicht wetterfest.
Tasche wird mit Hilfe von Gurten auf einem Gepäckträger befestigt.

Flaschenhalter

BefestigungGewindeösen an Rahmen oder Gabel, alternativ auch über Adapter mit Schellen
Volumen0,5 bis 1 Liter, Universalhalter bis 1,5 Liter PET-Flaschen
ZusatzinfosKann für Flaschen oder passende Toolboxen oder ähnliches genutzt werden, Gravelbikes kommen meist mit drittem Mount unterm Unterrohr.
Fahrradrahmen mit zwei Flaschenhaltern. Beide sind mit Flaschen bestückt.

Bikerucksack oder Hipbag

BefestigungMöglichst bewegliches, tief aufgehängtes Trägersystem inkl. Hüft- und Brustgurt
Volumen1,5 Liter (Trinkrucksack) bis 40 Liter, üblich sind etwa 12 bis 20 Liter
ZusatzinfosBeeinflusst das Fahrverhalten des Bikes nicht, dafür Einbußen beim Komfort und in Sachen Freiheit.

Welches Bike benutzt man fürs Bikepacking?

Wie erwähnt sind der Trend der Abenteuer-Radreise und der des Gravelbikes eng miteinander verbunden. Dieser „Alleskönner“ unter den Fahrradtypen eignet sich besonders durch sein geringes Eigengewicht, die guten Roll- und Beschleunigungseigenschaften sowie eine Sitzposition, die einen für viele unerwartet hohen Komfort mit einer effizienten Biomechanik beim Treten vereint. Der moderat vorgeneigte Oberkörper verschiebt den Schwerpunkt des Radlers über die Beine, was deutlich weniger Haltekräfte bedarf als bei einem klassischen Trekkingrad, die Muskeln können in den Gelenkwinkeln besser arbeiten und bei Gegenwind hat so ein Gravelbike auch noch aerodynamische Vorteile. Aktuell mögliche Reifenbreiten bis zu 65 Millimetern – je nach Marke und Modell – geben ausreichend Langstreckenkomfort und Grip für zumindest halbwegs zivilisierte Reiserouten. Wer mehr Offroad-Anteile auf Tour erwartet, kann ein Gravel-Modell mit Federgabel oder ein leichtes Hardtail Mountainbike nutzen. Je schroffer und steiler das Gelände, desto weniger eignet sich das Gravelbike, was mehr Schiebe- und Tragepassagen ergibt.

Jenny Tough fährt mit ihrem ihrem Gravelbike über eine unbefestigte Straße in tropischer Umgebung. Im Hintergrund stehen Palmen und ein Bungalow aus Lehm.

Grundsätzlich sind Bikepacking und Gravelbike keine Pflichtkombination. Letztendlich ist die Wahl des Bikes sehr individuell und sollte neben den Vorlieben von Fahrer oder Fahrerin bezüglich Sitzposition, Bereifung und Übersetzungen hauptsächlich den Untergrund sowie das Profil der Tour berücksichtigen. Dazu spielt die Möglichkeit, die auf der jeweiligen Packliste notierten Ausrüstungsgegenstände auch sicher am Rad unterzubringen, eine große Rolle. Vor einem Bikepacking Abenteuer sollten gerade Anfänger folgende Fragen klären:

  • Ist das Rad für das zu erwartende Systemgewicht, bestehend aus seinem eigenen Gewicht, dem vollständigen Gepäck inkl. Getränken und dir, zugelassen? Zur Kontrolle dazu auf jeden Fall einmal zur Probe packen!  
  • Wo kann ich welche Taschen montieren und reicht das für die Dauer meiner Tour aus? Nicht alle Bikes weisen die gleiche Fülle an Gewinden, freien Rahmenrohren, Platz im Rahmendreieck oder zwischen den Bremsgriffen auf.  
  • Ist das Rad ergonomisch auf dich eingestellt? Bei Radreisen auf Bikepacking Art fahren gerade Einsteiger oft Streckenlängen, die sie so nie erlebt haben. Schon an Tag eins können sich starke Komforteinbußen zeigen, hervorgerufen durch unnötig große Haltekräfte, falsche Gelenkwinkel und anatomisch schlechte Belastungsspitzen. Tipp: Ein Bikefitting zuhause mit einer Ergon Fittingbox.  
  • Nutzt du Komponenten, die zu dir passen, vor allem im Bereich der Kontaktpunkte Lenker, Fahrradsattel und Pedale? Auch hier können weniger durchdachte Produkte die Freude an einer Tour frühzeitig rauben und damit auch die Motivation. Um in der Flut von Modellen den passenden Griff oder das passende Lenkerband zu finden, bietet Ergon einen Grip Selector. Analog dazu findest du deinen optimalen Sattel mit dem Saddle Selector.  
  • Welche Steigungen und welches Gelände erwarten dich? Und sind die schwersten Passagen mit der montierten Übersetzung möglich? Ein weicher und holpriger Waldweg benötigt bei gleicher Tretleistung eine andere Art Setup der Schaltung als eine feste Schotterstraße, und eine Route durchs Hochgebirge kleinere Gänge als eine Strecke entlang eines Flusses.  
  • Welches Ersatzmaterial und welche Werkzeuge müssten spezifisch für das Rad mit? Das hängt davon ab, welche Technik verbaut ist, wie weit man sich vom nächsten Bikeshop entfernt und was man überhaupt selbst reparieren könnte. Weltreisende nutzen oft eher einfache Technik, also zum Beispiel keine elektronische Schaltung, Carbonteile und hydraulischen Bremsen, weil die Ersatzteillage außerhalb von Industrieländern nicht gewährleistet ist. Je härter das Gelände, desto wahrscheinlicher mechanische Schäden. 
  • Checke Verschleißteile ausreichend lange vor Antritt der Bikepacking Tour. Sowohl verschlissene Bremsbeläge oder Ritzel können nervig und gefährlich sein, aber auch uneingefahrene Komponenten können den Spaß verderben. Denk dabei auch an die Schuhplatten und die Reifen!
Mit vielen Packtaschen ausgestattetes Gravelbike

Was benötigt man noch zum Bikepacking?

Neben dem Equipment für Übernachtungen und Freizeit sowie Proviant spielt die Navigation eine wichtige Rolle. Egal ob man die Strecke bis auf den Meter vorher ausgearbeitet hat oder eher nach Richtung und Gefühl fährt, nicht zu wissen, wo man ist, wie weit man noch fahren muss, wie der Weg dahin grob aussieht und wo im Bedarfsfall Abkürzungen wären, ist beim Bikepacking mit das unangenehmste, das passieren kann. Das größere Abenteuer erlebt man wohl mit einer traditionellen Karte. Die allermeisten im Sattel nutzen aber mittlerweile digitale Navigation. Das geht per Mobiltelefon, die sind aber im Routing-Modus echte Stromfresser und überhitzen zudem leicht in der Sonne. Für längere Touren lohnt sich selbst bei Anfängern ein Radcomputer mit Navigationsgerät, sehr praktisch mit Zusatzakku zur Befestigung am Vorbau. Vorsicht: Nicht jedes Modell hat ab Werk brauchbare Karten für alle Regionen im Speicher.

„Wenn ich beim Bikepacking so schnell wie möglich sein will, zählt vor allem Effizienz! Ich nehme nur das mit, was ich unbedingt brauche. Aber genauso wichtig, ich weiß genau, wo alles ist und bin auch auf unwahrscheinliche Szenarien mental vorbereitet.“
Janek Schwenker, Ergon Entwicklung und Extrem-Bikepacker
Kurt Refsnider unterwegs auf dem Orogenesis Trail während seines Long-Distance-Bikepacking-Abenteuers in Amerika. Mit beladenem Gravelbike fährt er durch anspruchsvolles, felsiges Terrain – ein typisches Beispiel für Ultra-Endurance-Mountainbiking, selbstversorgtes Bikepacking und extreme Offroad-Routen von der US-kanadischen Grenze bis nach Baja California.

Wichtig ist auch Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip, also viele Lagen von luftig bis regendicht, da man auf mehrtägigen Touren mit fast jedem Wetter rechnen muss. Je nach Tagesprogramm und Unterkünften sollte man ein nicht zu schweres, aber solides Schloss mitführen. Zugfahren, Nächte in einer Gemeinschaftsunterkunft oder der Restaurantbesuch sind entspannter! Tipp: Ein leichtes Kabelschloss plus Alarmanlage sind ein sehr effizientes und kompaktes Team.

„Gute Vorausplanung und ein top gewartetes Rad ersetzen oft ein bis zwei Kilo an Gepäck, weil man nur das mitnimmt, was man mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit dann auch braucht!“
Timo Dillenberger, Ergon
Ein mit Bikepackingtaschen beladenes Gravelbike steht auf einer Schotterstraße.
„Auf Urlaubsreise ist mir wichtig, dass das Komfortverhältnis zwischen On- und Off the Bike stimmt. Das bedeutet: Ich will nicht unnötig viel Gepäck rumfahren aber einen gewissen Luxus für die Zeit neben dem Radfahren ist mir im Urlaub dennoch wichtig.“
Janek Schwenker, Ergon Entwicklung und Extrem-Bikepacker

Neben dem obligatorischen Helm sollte unbedingt eine Radbrille mit. Am besten eine selbsttönende, die sowohl bei Regen als auch strahlendem Sonnenschein die Augen vor Fremdkörpern und dem Fahrtwind schützt. Kontinuierliche Zugluft trocknet die Augen aus und macht sie infektionsanfällig.

Jonas Deichmann steht mit seinem vollbepackten Gravelbike vor dem berühmten Hollywood-Schild. Mit Ergon-Ausrüstung ausgestattet, verkörpert er Abenteuerlust und Ausdauer.
„Insidertipp zum Equipment: „Morgens beim Packen der Taschen 5 oder 10 Minuten extra investieren spart einem im Verlauf des Tages Stunden an Nerven und Zeit!“
Janek Schwenker, Ergon Entwicklung und Extrem-Bikepacker

Wie sieht eine typische Bikepacking Strecke aus?

Die große Freiheit auf zwei Rädern kann je nach Zeitbudget und Fitnessstand sehr unterschiedlich ausfallen. Vom Mikroabenteuer um den Heimatort herum bis zur Weltreise oder einem mehrtägigen Gravel-Rennen.  

Strecke, Untergrund, Länge, Profil und Etappenzahl kann man entweder an seinen Fahrradtyp anpassen oder umgekehrt. Theoretisch betreibt schon der oder die Bikepacking, die nur Wechselklamotten auf einer Tagestour in den kleinen Taschen mitführen. Zum echten Packing-Erlebnis wird das Ganze aber erst durch eine Übernachtung, also einen sogenannten Overnighter. Ob man die als Einsteiger in einer Unterkunft oder dem Zelt verbringt, verändert allerdings den Abenteuerfaktor stark.

Achtung: In den meisten Ländern Europas ist das Wildcampen verboten. Ein Notbiwak für ausschließlich eine Übernachtung kann mit einer stichhaltigen Begründung und verantwortungsvollem Verhalten – kein Müll, nicht auf trockenem Untergrund kochen oder grillen, keine Seife in Gewässernähe usw. – aber in den meisten Fällen nicht geahndet werden.

Der große Vorteil von Hotel, Pension und Co.: Man spart sowohl das Zelt als auch einiges an Verpflegung ein und damit viel Gewicht. Der Nachteil von gebuchten Unterkünften sind die vordefinierten Etappen. Das lässt sehr wenig Spielraum für spontane Besichtigungen oder Umwege aufgrund von spontanen Tipps, auch Abschnitte aus aktuellen Situationen heraus zu verlängern, zu verkürzen beziehungsweise die Route zu ändern, kann einen unter Zeitdruck bringen.

Ein Mann macht eine Bikepacking Tour. Er fährt auf einem Schotterweg. Am Horizont ist das Meer zu sehen.

Wie lang sind Etappen beim Bikepacking normalerweise?

Anfänger ohne Motorunterstützung sollten sich auf ihren ersten Abschnitten nicht überschätzen und bei 60 bis 80 Kilometern pro Tag bleiben. Wer ambitioniert Rad fährt, kann auf halbwegs flachen Strecken und auf ausgebauten Wegen mit bis zu 160 bis 200 Kilometern am Tag rechnen. Berge und Offroad-Passagen können solche Tagesabschnitte aber auch schnell halbieren. E-Biker sollten mit ihrem Akku haushalten und zusätzlich einen großzügigen Puffer einkalkulieren, da nicht immer der direkteste Weg zum Tagesziel führt.

Was kann man tun, wenn Hände, Füße und Gesäß schmerzen?

Wenn man seine Radreise angetreten hat, leider nicht mehr viel. Außer spontanem Modifizieren der Sitzposition, leichtem Stretching in den Pausen – hier einige Dehnübungen speziell für Radfahrer – und bewusst regelmäßigem Umgreifen und Abändern der Sitzhaltung im Sattel bleibt einem nur der Vorsatz, das Rad vor der nächsten Tour zu optimieren. Hierbei hilft dieses Video unseres Ergonomie Experten Dr. Kim Tofaute, einem der bekanntesten Bikefitter überhaupt.

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