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Anselm Nathanael Pahnke

Anselm Pahnke an seinem Fahrrad
  • Name: Anselm Nathanael Pahnke
  • Time on the road: 2.9 years
  • Kilometers cycled: 35.000
  • Visited Countries: 35

Anselm Nathanael Pahnke

Anselm Nathanael Pahnke ist Geophysiker, kommt aus Hamburg und bereist mit dem Fahrrad und einem wachen Auge die Welt. Seine gesammelten Eindrücke reichen locker für mehrere Menschenleben.

Schulkinder zeigen Anselm ihre Schulsachen – von Einsamkeit keine Spur (Äthiopien).
  • Mutter AfrikaNachdem Anselm seine Reise in Südostasien begann flog er nach Kapstadt, um die Weiten Afrikas zu erkunden. Die Vielfalt an Tieren und die Freundlichkeit der Einheimischen hinterließen bleibende Eindrücke.

Gab es Pannen unterwegs und falls ja, welche?

Ich war im ägyptischen Gefängnis, da ich versucht habe den Suez Kanal mit einer kleinen Fähre zu überqueren, weswegen ich auf spektakulären Art festgenommen wurde und in Folge sämtliche Speichermedien und ein 72 Seiten Protokoll abgeben musste. An der Grenze zum Kongo wurde ich von Park-Rangern aufgespürt und musste mich teuer freikaufen. Afrika ist voller Abenteuer aber auch viel sicherer als man annimmt. Zuletzt ist mein Stahlrahmen gebrochen. Ließ sich aber schweißen.

  • WüstenreichDas Durchfahren von Wüsten stellt eine besondere Herausforderung dar. Kilometerlang kein Trinkwasser und enorme Temperaturunterschiede bringen Anselm an seine Grenzen. Dennoch übt auch diese karge Landschaft einen großen Reiz aus.

Dein ultimativer Tipp für das Reisen mit dem Fahrrad?

Mach dein Ding für dich und nicht für die Anderen. Lass dich inspirieren und gebe dir deine persönlich maximale Flexibilität die es dir erlaubt so wenig wie möglich in der Zukunft zu leben. Sprich, wenig zu planen und dort zu sein wo du bist. Viele Radler kommen in ein Land und sind in Gedanken schon im nächsten. Und versuche deine Reise unvoreingenommen zu erleben. Ein Abenteuer lässt sich nicht planen, es kommt auf einen zu.

  • TadschikistanDas Land kurz vor China hat es Anselm sehr angetan. Die Menschen in diesen abgelegenen Regionen sind besonders gastfreundlich.

Was ist schwerer: Losfahren oder Wiederkommen?

Ich hatte da so meine Probleme der Freiheit zu vertrauen. Nach dem geregelten Leben daheim plötzlich täglich neu alle Möglichkeiten zu haben, erwies sich schwerer als gedacht. Da ich nie geplant hatte so lange fort zu sein, war der Entschluss und der Abschied leicht. Die Heimkehr stelle ich mir als eine neue Herausforderung vor, die aber machbar ist.

  • Das Dach der WeltNach 25.000 Kilometern erreicht Anselm das tibetanische Hochland. Gerade die dünne Luft stellt Anselm vor neue Herausforderungen, wird aber belohnt mit atemberaubenden Ausblicken.
  • Der Kreis schließt sichNach 30.000 Kilometern durch 33 Länder ist Anselm wieder in Laos angekommen. Das wäre das perfekte Ende für die 2,5 Jahre lange Reise, doch Anselm ist schon weitergezogen und führt seine Reise quer durch die Welt fort, ohne ernsthaft daran zu denken, was morgen ist.